Baustrom beantragen Sie zum Beispiel dann, wenn Sie ein Haus bauen wollen und die Baustelle mit Strom versorgen müssen. Wenn Sie Baustrom beantragen, wird dieser entweder von den lokalen Versorgungsunternehmen oder dem Netzbetreiber bereitgestellt. Wichtig ist, dass Sie sich rechtzeitig um den Baustrom kümmern, damit Sie den Stromgenerator dann haben, wenn Sie ihn brauchen. Die Stromkosten entsprechen ungefähr den Strommarktpreisen, Sie müssen sich aber auf zusätzliche Kosten wie etwa die Anschlusskosten, Miete und Auf- und Abbaukosten vorbereiten.
Was ist Baustrom?
Es gibt viele verschiedene Stromtarife auf dem Markt. Einige sind für sehr spezielle Situationen konzipiert. Zu diesen Sondertarifen gehört auch der Baustrom. Dieser ist für den Zeitraum gedacht, wenn an einem Rohbau noch keine feste Stromversorgung vorhanden ist. In dieser Phase wird dennoch Strom benötigt. Handwerker brauchen für ihre Werkzeuge Stromanschlüsse, jedoch verfügt das unfertige Haus weder über Steckdosen noch über einen Anschluss zum Netz.
Der große Unterschied zum Hausstrom ist, dass hier ein Vertrag für eine temporäre Stromversorgung geschlossen wird. Der Versorger stellt dann vor dem Haus einen Baustromverteiler auf. Dieser bietet eine Vielzahl an haushaltsüblichen Steckdosen mit 230 Volt sowie meistens auch spezielle Anschlüsse für Starkstrom mit 400 Volt Spannung. Baustrom steht also zur Verfügung, noch bevor der Rohbau selbst elektrifiziert ist.
Im Bauvertrag ist in der Regel festgelegt, wer für die Beantragung verantwortlich ist. In den meisten Fällen übernimmt die Organisation ein Elektrounternehmen oder der Bauträger. Sofern eine solche Regelung fehlt, ist der Bauherr jedoch selbst in der Verantwortung. Dann müssen Sie den Antrag sowie die notwendigen Informationen beim zuständigen Versorger selbst einreichen.
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Warum der Wechsel von Baustrom auf Haushaltsstrom so wichtig ist
In drei Schritten zum neuen Stromtarif
WECHSELPILOT übernimmt die langfristige Optimierung von Strom- und Gaskosten, egal ob für Privat- oder Gewerbekunden. Das Wichtigste: Der automatische Wechselservice vergleicht nicht bloß Strompreise, sondern führt den vollständigen Vertragswechsel durch – und das jedes Jahr aufs Neue, um eine wiederkehrende Einsparung zu erzielen. Sobald Sie wissen, wann Ihr Bauprojekt beendet ist und der Haushaltsstrom fließen kann, beantragen Sie den Wechsel zu einem neuen Tarif. Andernfalls beziehen Sie automatisch Strom vom Grundversorger – und der ist der teuerste auf dem Markt.
Wir unterstützen Sie nicht nur gerne beim Wechsel, sondern nehmen Ihnen auch komplett ab. Und so funktioniert unser Wechselservice.
- 1Wir starten den Wechsel
Nachdem Sie Ihren Wechsel bei uns in Auftrag gegeben haben, starten wir automatisch den Wechselprozess. Wir fragen beim neuen Versorger an, kündigen den alten Vertrag und übernehmen für Sie die gesamte Kommunikation. - 2 Ihre Belieferung beginnt
Sobald der neue Vertrag bestätigt wurde, informieren wir Sie über das Startdatum der Belieferung. Während der Vertragslaufzeit hören Sie nur von uns, wenn wichtige Informationen vorliegen. Bei Fragen können Sie sich natürlich immer an uns wenden. - 3Sie erhalten eine neue Empfehlung
Etwa vier Monate, bevor Ihr Vertrag ausläuft, erhalten Sie von uns eine Empfehlung für einen neuen Ökostrom-Tarif. Wenn wir nicht von Ihnen hören, führen wir den Wechsel für Sie automatisch durch – damit Sie auch im folgenden Jahr wieder sparen!
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Wie und wo können Sie Baustrom beantragen?
Baustrom wird von den lokalen Versorgungsunternehmen bereitgestellt. Hierbei kann es sich um die Stadtwerke, einen der Energieversorger der Region oder auch um den Netzbetreiber vor Ort handeln. Ansprechpartner ist immer der lokale Netzbetreiber.
Eine rechtzeitige Kontaktaufnahme ist wichtig, um einen zuständigen Partner zu finden. Vom Antrag bis zur Aufstellung des Baustromkastens können bis zu fünf Wochen vergehen. Im schlimmsten Fall geht hier wertvolle und teure Bauzeit verloren, wenn kein Stromanschluss zur Verfügung steht.
In Zusammenhang mit dem Baustromantrag werden einige Informationen und Dokumente benötigt. Zu den Daten, die in der Regel angefordert werden, gehören:

- Anschlussnehmer inklusive vollständigem Namen und Anschrift.
- Ort, wo der Baustromkasten aufgestellt werden soll. Falls keine Adresse vorhanden ist, Baugebiet, Flurstück oder sonstiger, eindeutiger Hinweis auf den Ort.
- Name des Eigentümers des Grundstücks.
- Art und Klasse des Rohbaus.
- Angabe über die benötigte Gesamtleistung in kW.
- Lageplan des Grundstücks und Rohbaus
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Jetzt Ersparnis berechnenWas kostet Baustrom?
Zum anderen gibt es weitere Kosten für die Aufstellung und Bereitstellung des Baustromverteilers. Diese sind in der Regel deutlich höher als die reinen Stromkosten. Im Normalfall liegen die Anschlusskosten bei 250 bis 400 Euro. Für die Miete des Baustromkastens müssen pro Monat weitere 40 bis 60 Euro veranschlagt werden. Die Aufstellung des Stromverteilers schlägt mit weiteren 70 bis 140 Euro zu Buche. Abbau und Demontage sorgen erneut für Kosten.
Wie installiert man Baustrom?
Der Baustromanschluss erfolgt in der Regel über den nächstgelegenen freien Anschlusspunkt. Dies kann ein Stromkasten an der Straße oder das bereits verlegte Versorgungskabel für das Eigenheim sein. Sobald der Rohbau über ein komplettes, eigenes Elektronetz verfügt, kann der Baustromanschluss gekündigt werden. Dies ist der Fall, wenn der Hauptsicherungskasten installiert und vom verantwortlichen Elektroinstallateur zur Nutzung freigegeben ist. Auf diese Weise können Kosten reduziert werden. Auch diese Meldung sollte möglichst rechtzeitig auf dem Schriftweg zum Netzbetreiber geschickt werden. Falls der Termin für die Installation des Hauptsicherungskastens im Haus bereits feststeht, kann die Abmeldung auch im Voraus vorgenommen werden.
Wir empfehlen unbedingt, die Anmeldung des Stromtarifs für den Hausstrom vorzeitig anzumelden, damit Sie nicht in die teure Grundversorgung rutschen. Diese ist deutlich teurer als vergleichbare Stromtarife.
Bekannt aus:
Warum Sie Baustrom nicht wechseln können
Wer unzufrieden mit den Konditionen des Baustromtarifes ist, steht vor einem Problem: Ein Wechsel des Anbieters ist tatsächlich nicht möglich. Viel mehr noch, in einigen Regionen steht nur ein Anbieter zur Auswahl, sodass gar keine Wahloption vor Beginn der Stromversorgung besteht. In Gebieten, wo nur der Grundversorger Baustrom anbietet, steht somit keine Alternative zur Verfügung. In anderen Regionen, vor allem in Ballungsgebieten, haben Sie immerhin die Wahl zwischen verschiedenen Anbietern. Dort bieten große Stromversorger eigene Baustromtarife an. Die Konkurrenz wirkt sich oft auf den Preis aus, sodass Bauherren in diesem Fall grundsätzlich von günstigeren Konditionen profitieren. Die individuellen baulichen Gegebenheiten vor Ort können jedoch die Preise für die Installation nach oben treiben, ohne dass Bauherr oder Versorger einen Einfluss darauf haben. Beispiele hierfür sind ungünstig gelegene Verteilerkästen oder ein großes Grundstück, wo der Rohbau weit vom nächsten Stromanschluss entfernt ist.















