Wir möchten, dass Stromkunden nicht zu viel für Strom zahlen. Dafür suchen wir die günstigsten Tarife, prüfen die Versorger anhand unserer strengen Gütekriterien und rechnen aus, wie hoch Ihre Ersparnis sein kann. Ein wichtiger Baustein des Vergleichs ist auch für uns der Strompreis und seine Entwicklung. Im vergangenen Jahr unterlag der Strompreis starken Schwankungen und lag zwischenzeitlich auf einem nie dagewesenen Niveau. Wie Sie dennoch den günstigsten Strompreis finden, erklären wir Ihnen hier.
Das müssen Sie über Strompreise beim Strompreisvergleich wissen
Der Preis Ihres Stroms hängt davon ab, welche Anforderungen an Ihren Tarif zu stellen sind. Im Folgenden beziehen wir uns auf herkömmliche Haushaltsstromtarife, wie sie von jedem Haushalt bezogen werden können.
Andere Preise gelten vor allem im Bereich des Gewerbestroms und für die Industrie. Da dort besonders viel Strom verbraucht wird, können Gewerbetreibende ab einem bestimmten Jahresverbrauch günstigere Tarife abschließen und Industriebetriebe können teils sogar eigene Verträge mit den Versorgungsunternehmen aushandeln.
Aber auch Sonderstromtarife für Wärmepumpen oder Nachtspeicherheizungen haben häufig einen geringeren Strompreis pro Kilowattstunde. Das liegt am erhöhten Stromverbrauch – je höher die Abnahmemenge, desto geringer wird der Preis, den die Energieversorger anbieten. Auch in diesen Tarifen gibt es aber günstigere und teurere Varianten, ein Vergleich lohnt sich!
Der durchschnittliche Strompreis
Der durchschnittliche Strompreis für Haushalte liegt 2026 bei rund 37,0 ct/kWh und ist damit im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Wer als Neukunde einen Tarif mit 12 Monaten Preisgarantie abschließt, findet aktuell Angebote ab rund 31,5 ct/kWh
In den Jahren 2021/2022 sorgte die Energiekrise für einen extremen Preissprung und gestiegene Großhandelspreise für Strom. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2021 hatten sich Ende des Jahres die Preise an der Strombörse für wenige Stunden sogar verzehnfacht und lagen im Mittel deutlich über den Preisen vom Anfang des Jahres 2021.
Arbeitspreis und Grundpreis
Wichtig für die Beurteilung des angebotenen Strompreises ist auch die Unterscheidung von Arbeits- und Grundpreis. Der Arbeitspreis – auch Verbrauchspreis genannt – ist der Preis, den Sie für jede tatsächlich verbrauchte Kilowattstunde Strom zahlen. Er wird in ct/kWh angegeben.
Der Grundpreis wird monatlich unabhängig von Ihrem Verbrauch fällig, also auch wenn Sie gar keinen Strom verbrauchen. Mit der Grundgebühr werden beispielsweise Kosten für die Stromzähler oder deren Wartung abgedeckt. Die Grundgebühr wird ebenso wie der Arbeitspreis vom Energieversorger festgelegt und nimmt daher beim Vergleich auch Einfluss auf den Strompreis.
Strompreisbestandteile
Der Strompreis wird nicht allein von den Versorgern festgelegt, sondern ist auch zu einem großen Teil staatlich reguliert. Durch steuerlich festgelegte Preisbestandteile nimmt der Bund Einfluss auf die Strompreise. Der Arbeitspreis für Strom setzt sich im Wesentlichen aus folgenden Bestandteilen zusammen:
- Kosten für Beschaffung und Vertrieb
- Netznutzungsentgelte
- Mehrwertsteuer (19 Prozent) und Stromsteuer (2,05 ct/kWh)
Die Kosten für Beschaffung und Vertrieb legen die Stromversorger anhand von Kalkulationen fest. In der Regel hängen diese Kosten stark mit dem Großhandelspreis für Strom zusammen und entwickeln sich entsprechend.
Die Netznutzungsentgelte sind die Gebühren, die die Versorger an die Betreiber der Netze für die Durchleitung des Stroms zahlen müssen. Die Netzentgelte schwanken in den verschiedenen Regionen Deutschlands. Auf die Höhe der Netzentgelte haben die Versorger keinen Einfluss – sie werden von den vier großen Netzbetreibern in Deutschland jeweils für ein Jahr festgelegt.
Ein Bestandteil, der jahrelang einen wesentlichen Teil des Strompreises ausgemacht hat, ist kürzlich weggefallen: Seit dem 01. Juli 2022 wird mit dem Strompreis keine EEG-Umlage mehr entrichtet. Die Kosten für die Förderung erneuerbarer Energien werden künftig zu 100 Prozent aus dem Bundeshaushalt finanziert, um Verbraucher bei den Stromkosten zu entlasten.
Jedes Jahr sparen
Jedes Jahr sparen
Ihre Fragen zum Strompreisvergleich
Strom
Einen einfachen Strompreisvergleich können Sie schon durchführen, wenn Sie Ihren (geschätzten) Stromverbrauch pro Jahr und Ihre Postleitzahl parat haben. Anhand Ihrer Postleitzahl wird Ihr örtlicher Grundversorgungstarif als Referenztarif herangezogen. Besondere Tarife können Sie durch Filtereinstellungen im Vergleichsrechner finden.
Haben Sie sich für einen Tarif mit Bonuszahlung entschieden, sollten Sie den Bonus unbedingt in Ihre Gesamtkosten mit einberechnen. Viele Tarife mit Boni können erst durch den Neukundenbonus mit anderen günstigen Tarifen mithalten.
Wir führen nicht nur den Strom- sowie Gaspreisvergleich für Sie durch und finden einen günstigeren Tarif für Sie, sondern betreuen Ihren gesamten Wechselprozess – und zwar jedes Jahr! Wir kümmern uns um sämtliche Vertragsangelegenheiten und übernehmen die Kommunikation mit Ihrem alten und neuen Versorger weitestgehend. Ein zusätzliches Plus: WECHSELPILOT arbeitet zu unabhängig von den Versorgern und empfiehlt ausschließlich überprüfte Strom- und Gasanbieter. So stellen wir sicher, dass Ihre Belieferung günstig und absolut verlässlich ist.
Im ersten Quartal 2026 kostete eine Kilowattstunde Strom für Neukunden beim günstigsten Anbieter in Deutschland durchschnittlich 27 bis 28 Cent pro Kilowattstunde. Preise bei den günstigsten Anbietern in der Grundversorgung liegen zwischen 29 und 31 Cent pro Kilowattstunde.

Strompreise vergleichen wie ein Profi
Wir sind ehrlich: Ein Strompreisvergleich ist nicht immer einfach. Aber die Mühe und der Zeitaufwand werden sich lohnen. Haben Sie einen passenden Tarif gefunden, können Sie mit einem Wechsel nicht selten dreistellige Beträge pro Jahr einsparen.
1. Vergleichsportale nutzen
Nutzen Sie die gängigen Vergleichsportale, um herauszufinden, welche Tarife überhaupt für Sie in Frage kommen. In der Regel brauchen Sie zunächst nur Ihren (geschätzten) Stromverbrauch pro Jahr und Ihre Postleitzahl.
Das Vergleichsportal nutzt als Referenztarif immer Ihren örtlichen Grundversorgungstarif und schlägt Ihnen auf dieser Grundlage günstigere Varianten vor. Beim Grundversorger zahlen Sie in der Regel mehr als bei alternativen Anbietern, deswegen lohnt sich der Wechsel hier besonders. In unserem Wechsel-Ersparnis-Index sehen Sie auf einen Blick, in welchen Bundesländern Sie durch einen Wechsel am meisten sparen können.
Sind Sie bereits in einem alternativen Tarif, können Sie diesen häufig direkt als Referenz auswählen, oder Ihre Vertragskonditionen manuell eingeben.
2. Achten Sie auf Kleinigkeiten
Da Sie bei einem neuen Stromtarif auch weiterhin faktisch denselben Strom aus der Steckdose beziehen, müssen Sie bei einem Wechsel vor allem auf die Parameter des Tarifs achten.
Legen Sie beim Preisvergleich im Internet besonderes Augenmerk auf die Filtereinstellungen der Vergleichsseite. Viele Vergleichsseiten haben Verträge mit Versorgern und erhalten Provisionen, um bestimmte Tarife besonders hervorzuheben. Dies lässt sich in den Filtereinstellungen vermeiden. Entfernen Sie anfangs alle Filter und setzen nur die, die Ihnen wirklich wichtig sind.
3. Die richtigen Kriterien zählen
Wenn Sie wissen, wonach Sie suchen, fallen viele Tarife von vornherein weg. Die Auswahl ist dann schon gar nicht mehr so groß und die Entscheidung fällt einfacher. Als Wechselprofis wissen wir, worauf es bei einem neuen Tarif besonders ankommt. Wir zeigen, mit welchen Tarifen Sie wirklich sparen.
- Entscheiden Sie sich nur für 12-Monats-Verträge. So können Sie jedes Jahr wechseln und auf die Entwicklungen des Marktes reagieren. Längere Verträge lohnen sich eigentlich nie, weil Sie die Vorzüge von Neukundentarifen ein Jahr lang liegenlassen.
- Legen Sie Wert auf eine Preisgarantie. Solange Sie innerhalb der Mindestvertragslaufzeit von 12 Monaten sind, sollten Sie eine Preisgarantie haben, damit Sie nicht von plötzlichen Preissteigerungen überrascht werden können.
- Achten Sie auf faire Kündigungsfristen. Nach unserer Erfahrung sollte eine Kündigungsfrist nicht länger als sechs Wochen sein.
- Nutzen Sie Bonuszahlungen. Meist machen Bonuszahlungen (zum Beispiel Neukunden-, Sofort- oder Wechselboni) den Tarif erst günstiger als andere. Sehen Sie den Bonus als einen Rabatt auf den regulären Tarif, können auch vermeintlich teurere Tarife für Sie in Frage kommen.
- Finger weg von Sachprämien. Was für Boni gilt, gilt niemals für Sachprämien. Wir empfehlen, von Tarifen mit Sachprämien dringend Abstand zu halten. In den allermeisten Fällen zahlen Sie bei solchen Tarifen die Sachprämie durch den teuren Tarif selbst und haben keinen finanziellen Vorteil.
- Achten Sie auf Bewertungen. Schauen Sie nicht nur auf den Preis, sondern lesen Sie auch online die Kundenbewertungen des potenziellen neuen Versorgers. Besonders die Zuverlässigkeit des Kundenservice und die Auszahlung von Boni sind für Sie interessant.
- Schauen Sie auch auf den Preis. Das Verhältnis von Arbeitspreis und Grundpreis sollte stimmen. Je nach Ihren Bedürfnissen können Sie bei einer der beiden Komponenten vielleicht auch Abstriche machen. Seien Sie sich im Klaren darüber, was Ihnen wichtig ist.
Strompreisvergleich mit WECHSELPILOT
Wer es besonders einfach mag, gibt den Vergleichsprozess an echte Wechselprofis ab. Wir vergleichen für Sie alle in Frage kommenden Tarife, unterziehen die Versorger einem strengen Check und empfehlen Ihnen die Tarife, die wirklich zu Ihnen passen. Haben Sie sich entschieden, übernehmen wir den kompletten Wechsel für Sie.
Und nach einem Jahr melden wir uns wieder mit den besten Angeboten bei Ihnen, den Strompreisvergleich haben wir dann schon für Sie vorgenommen. Sie müssen sich wieder nur entscheiden. So einfach war der Strompreisvergleich sicher noch nie.
Was unterscheidet WECHSELPILOT von einem klassischen Vergleichsportal? Hier haben wir die Unterschiede aufgelistet:










