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Verschenktes Geld in ganz Deutschland
~3,2 Mrd. € / Jahr
Personen im Haushalt
Ersparnis-Ranking nach Bundesland
| # | Bundesland | Ø Jahreskosten GV | Ø Ersparnis | Ersparnis in % | WEX |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Thüringen | 1.490 € | 725 € | 48.7 % | 100 |
| 2 | Berlin | 1.367 € | 575 € | 42.1 % | 79 |
| 3 | Brandenburg | 1.233 € | 474 € | 38.4 % | 65 |
| 4 | Saarland | 1.287 € | 470 € | 36.5 % | 65 |
| 5 | Hamburg | 1.367 € | 462 € | 33.8 % | 64 |
| 6 | Mecklenburg-Vorpommern | 1.194 € | 461 € | 38.6 % | 64 |
| 7 | Bayern | 1.234 € | 459 € | 37.2 % | 63 |
| 8 | Nordrhein-Westfalen | 1.272 € | 455 € | 35.8 % | 63 |
| 9 | Hessen | 1.244 € | 448 € | 36.0 % | 62 |
| 10 | Baden-Württemberg | 1.258 € | 444 € | 35.3 % | 61 |
| 11 | Rheinland-Pfalz | 1.259 € | 444 € | 35.3 % | 61 |
| 12 | Sachsen | 1.224 € | 424 € | 34.6 % | 58 |
| 13 | Sachsen-Anhalt | 1.198 € | 413 € | 34.5 % | 57 |
| 14 | Niedersachsen | 1.176 € | 406 € | 34.5 % | 56 |
| 15 | Schleswig-Holstein | 1.195 € | 403 € | 33.7 % | 56 |
| 16 | Bremen | 1.047 € | 278 € | 26.6 % | 38 |
Das sind die teuersten Grundversorger
| # | Grundversorger | Ø Arbeitspreis | Ø Jahreskosten | Mögliche Ersparnis | Abgefragte PLZ |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | TEAG Thüringer Energie AG | 49.90 ct/kWh | 1.670 € | 914 € | 10 |
| 2 | Versorgungsbetriebe Hoyerswerda GmbH | 46.99 ct/kWh | 1.616 € | 794 € | 1 |
| 3 | Elektrizitätsgenossenschaft Nordhalben und Umgebung eG | 46.73 ct/kWh | 1.602 € | 643 € | 1 |
| 4 | Stadtwerke Bad Langensalza GmbH | 45.00 ct/kWh | 1.566 € | 769 € | 1 |
| 5 | EVE EnergieVersorgung Elbtalaue GmbH | 45.36 ct/kWh | 1.545 € | 793 € | 1 |
| 6 | KEEP - Kommunale Eisenberger Energiepartner GmbH | 43.19 ct/kWh | 1.515 € | 603 € | 1 |
| 7 | Stadtwerke Sankt Augustin GmbH | 44.35 ct/kWh | 1.503 € | 632 € | 1 |
| 8 | Stadtwerke Sondershausen GmbH | 44.47 ct/kWh | 1.488 € | 685 € | 1 |
| 9 | Energiewerke Dannstadter Höhe GmbH | 44.90 ct/kWh | 1.476 € | 634 € | 1 |
| 10 | Stadtwerke Rees GmbH | 42.43 ct/kWh | 1.472 € | 610 € | 1 |
Regional unterscheiden sich die Strompreise in Deutschland sehr stark. Je nach Postleitzahl und Anbieter zahlen Verbraucher teilweise mehrere hundert Euro zu viel pro Jahr. Besonders teuer wird es für Haushalte, die ihren Strom aus der Grundversorgung beziehen, also dem Tarif, in dem sie landen, wenn sie keinen anderen Stromvertrag wählen.
Doch wie groß ist die Ersparnis beim Strom für 2026 und wie schneiden die Strompreise im Bundesländer Ranking ab?
Der Wechsel-Ersparnis-Index (WEX) 2026 von WECHSELPILOT zeigt erstmals auf einen Blick, wo Stromkunden in Deutschland am meisten sparen können. Dafür wurden Grundversorgungstarife und günstige Alternativtarife in zahlreichen Postleitzahlgebieten analysiert und zu einem bundesweiten Vergleich zusammengeführt.
Die interaktive Karte zeigt, wie hoch das durchschnittliche Sparpotenzial in jedem Bundesland ist. Je roter ein Bundesland dargestellt wird, desto größer ist die mögliche Ersparnis beim Wechsel aus der Grundversorgung in einen günstigeren Tarif.
So wird schnell sichtbar, wo Stromkunden besonders viel Geld verschenken und wo sich ein Anbieterwechsel am meisten lohnt.
Warum ist die Grundversorgung so teuer?
Lokale Stromanbieter, die in einem Netzgebiet die meisten Kunden beliefern, sind der Grundversorger. Grundversorger werden alle drei Jahre bestimmt. Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, jeden Haushalt ohne Vertrag zu versorgen. Grundversorgungspreise liegen im Median über 41 Prozent über den günstigsten Angeboten der Wettbewerber. Bei der Preisgestaltung müssen zahlreiche Regulierungen berücksichtigt werden. Grundversorgern ist es zwar untersagt, die Preise nach eigenem Ermessen festzulegen, allerdings bestehen durchaus Handlungsspielräume. Netzentgelte, Beschaffungsstrategien, Risikoaufschläge und die Wettbewerbssituation sorgen hier für erhöhte Preise.
Ursprünglich ist die Grundversorgung als kurzfristiges Sicherheitsnetz gedacht. Damit Haushalte bei einem Umzug, Problemen beim Anbieterwechsel oder Insolvenzen von Stromanbietern nicht ohne Energie sind, springt die Grundversorgung ein. Das bietet Kundinnen und Kunden einerseits enorme Sicherheit, hat allerdings aber auch einen Haken: Wird der Tarif nicht aktiv gewechselt, zahlt man automatisch den Grundversorgungstarif, der in der Regel deutlich teurer ist als frei verfügbare Markt-Alternativen.
Lohnt sich ein Stromtarif-Wechsel wirklich?
Ja. Der Wechsel-Ersparnis-Index macht nicht nur sichtbar, in welchen Bundesländern und Postleitzahlen ein Stromtarif-Wechsel besonders ratsam ist, sondern dass bei einem Wechsel immer gespart werden kann, egal wie hoch oder niedrig dieser Betrag ist.
Verbraucher wissen oft nicht, ob sie zu viel zahlen. Der deutsche Strommarkt ist zwar liberalisiert, aber die Wechselquote ist immer noch gering. Laut Bundesnetzagentur sind weiterhin 23 Prozent der Haushalte in der Grundversorgung. Auswertungen des Wechsel-Ersparnis-Index von WECHSELPILOT zeigen, dass somit schätzungsweise 2,6 Milliarden Euro pro Jahr verschenkt werden – Geld, das Verbraucher ohne jeden Gegenwert zahlen, allein weil sie keinen aktiven Wechsel vorgenommen haben.
Was ist das Problem, das der Wechsel-Ersparnis-Index lösen will?
„Das Problem ist Intransparenz. Verbraucher wissen nicht, ob sie zu viel zahlen — und wie viel. Der Wechsel-Ersparnis-Index (WEX) macht genau das sichtbar: Er zeigt auf einen Blick, in welchem Bundesland, in welcher Region, bei welchem Versorger der Aufschlag am höchsten ist. Das ist kein Vergleichsportal, sondern ein Marktindikator." so WECHSELPILOT Co-Gründer und Geschäftsführer Maximilian Both.
Unsere Daten zeigen: 88 Prozent aller analysierten Grundversorger liegen mehr als 30 Prozent über dem günstigsten Alternativtarif in ihrem Gebiet. Das ist kein Randphänomen.
Der WEX soll Druck in den Markt bringen. Wenn Journalisten, Verbraucherschützer und die Politik auf Knopfdruck sehen können, welcher Versorger in welcher Region den größten Aufschlag verlangt, entsteht Verantwortlichkeit. Für Versorger, die kartellrechtlich bedenkliche Aufschläge nach § 19 GWB verlangen. Und für Verbraucher, die endlich konkrete Zahlen für ihre Region haben.
WECHSELPILOT. Jährlich automatisch sparen.
Methodik: Der Wechsel-Ersparnis-Index
Zieldefinition des Wechsel-Ersparnis-Index
Der Wechsel-Ersparnis-Index (WEX) zeigt, wie groß das Einsparpotenzial für Stromkunden in einem Bundesland ist, wenn sie aus der Grundversorgung in einen günstigeren Tarif wechseln.
Der Index vergleicht dabei die durchschnittliche mögliche Ersparnis in einem Bundesland mit der maximal möglichen Ersparnis in Deutschland.
Dadurch lässt sich erkennen, in welchen Regionen sich ein Anbieterwechsel besonders lohnt.
Wie die Ersparnis berechnet wird
Zunächst wird für jedes Bundesland eine gewichtete durchschnittliche Ersparnis (EBL) berechnet.
Pro Bundesland werden mehrere Postleitzahlgebiete untersucht. Für jedes PLZ-Gebiet werden zwei Werte verglichen:
GVi= Kosten im Grundversorgungstarif des lokalen Versorgers (ct/kWh)BTi= Kosten des günstigsten empfohlenen Tarifs (ct/kWh)
Die Differenz zwischen beiden Preisen zeigt, wie viel Haushalte durch einen Wechsel sparen könnten.
Damit Grundversorger mit einem großen Versorgungsgebiet stärker ins Gewicht fallen, wird jedes PLZ-Ergebnis mit dem Anteil der PLZ-Gebiete (Wi) gewichtet, die dieser Grundversorger im Bundesland abdeckt.
Wᵢ = Anteil der PLZ-Gebiete des Grundversorgers im Bundesland
So entsteht eine realistische, nach Marktbedeutung gewichtete Ersparnis pro Bundesland.
Der Vergleich mit dem maximalen Einsparpotenzial
Anschließend wird die Ersparnis eines Bundeslands (EBL) mit der höchsten Ersparnis in Deutschland (Emax) verglichen.
Das Ergebnis ist ein Index zwischen 0 und 100.
100 Punkte → Bundesland mit dem größten Einsparpotenzial in Deutschland
50 Punkte → etwa halb so großes Einsparpotenzial
Niedrige Werte → relativ geringes Sparpotenzial
Warum der WEX entwickelt wurde
Der Wechsel-Ersparnis-Index wurde entwickelt, um:
- regionale Unterschiede beim Stromsparpotenzial sichtbar zu machen
- Bundesländer vergleichbar zu machen, obwohl Preise regional stark variieren
- Medien und Verbrauchern eine einfache Kennzahl zu geben, die zeigt, wo sich ein Anbieterwechsel besonders lohnt
Statt nur einzelne Strompreise zu vergleichen, fasst der WEX viele regionale Daten zu einer einfach verständlichen Kennzahl zusammen.
Finale Formel – WEX
Gewichtete Ersparnis pro Bundesland – EBL
GVᵢ = Grundversorgungskosten, BTᵢ = Besttarif, Wᵢ = PLZ-Anteil des Grundversorgers
Datengrundlage
E_BL= gewichtete durchschnittliche Ersparnis nach BundeslandE_max= maximale Ersparnis aus den 16 deutschen BundesländernGVi= Kosten im Grundversorgungstarif (ct/kWh)BTi= Kosten des günstigsten empfohlenen Tarifs (ct/kWh)Wi= Anteil der PLZ-Gebiete, die der i-te Grundversorger im Bundesland abdecktn= Anzahl der untersuchten Grundversorger im Bundesland
Methodik: So viel Geld verschenken deutsche Haushalte
Was berechnet wird
Für jedes Bundesland wird geschätzt, wie viel Geld Haushalte in der Grundversorgung jährlich zu viel bezahlen – das sogenannte verschenkte Geld (VBL).
Die Berechnung kombiniert die Preisdifferenz zwischen Grundversorgung und günstigstem Tarif mit der Anzahl betroffener Haushalte und deren typischem Stromverbrauch.
Verbrauchsannahmen nach Haushaltsgröße
Der durchschnittliche Stromverbrauch wird nach Haushaltsgröße differenziert:
| Haushaltsgröße | Verbrauch (kWh/Jahr) | Anteil (r) |
|---|---|---|
| 1 Person | 1.500 | r1 |
| 2 Personen | 2.200 | r2 |
| 3 Personen | 2.800 | r3 |
| 4 Personen | 3.500 | r4 |
| 5+ Personen | 4.500 | r5 |
Der gewichtete Durchschnittsverbrauch ergibt sich aus der Verteilung der Haushaltsgrößen im jeweiligen Bundesland.
Formel für das verschenkte Geld pro Bundesland
Das verschenkte Geld pro Bundesland wird wie folgt berechnet:
G_BL = Haushalte gesamt, q = Anteil in Grundversorgung, Δp = Preisdifferenz (ct/kWh)
Dabei ist Δp die durchschnittliche Preisdifferenz (in ct/kWh) zwischen Grundversorgung und günstigstem verfügbaren Tarif im jeweiligen Bundesland.
Hochrechnung für ganz Deutschland
Das gesamte verschenkte Geld in Deutschland ergibt sich aus der Summe aller Bundesländer:
Dieser Wert zeigt, wie viel Geld deutsche Haushalte insgesamt sparen könnten, wenn sie aus der Grundversorgung in einen günstigeren Tarif wechseln würden.
V_BL= verschenktes Geld pro Bundesland (€/Jahr)V_DE= verschenktes Geld in ganz Deutschland (€/Jahr)G_BL= Gesamtzahl der Haushalte im Bundeslandq= Anteil der Haushalte in der GrundversorgungΔp= durchschnittliche Preisdifferenz GV − BT (ct/kWh)r₁–r₅= Verteilung der Haushaltsgrößen (1–5+ Personen)
Wie funktioniert der Wechsel mit WECHSELPILOT?
- Einmalige Nutzung des Tarifrechners: Tragen Sie die relevanten Daten ein, die für die Ermittlung passender Stromtarife erforderlich sind (Postleitzahl, Stromverbrauch sowie optionale Wünsche wie Ökostrom). Im Anschluss zeigen wir Ihnen direkt Ihr mögliches Einsparpotenzial mit unserem Service auf.
- Kostenfreie und unverbindliche Anmeldung: Sind Sie von den möglichen Einsparungen überzeugt, können Sie sich in wenigen Schritten registrieren – selbstverständlich kostenlos und ohne Verpflichtungen. Danach erhalten Sie unsere Tarifempfehlung sowie zwei passende Alternativangebote bequem per E-Mail zugesendet.
- Auswahl Ihres bevorzugten Stromtarifs: Im nächsten Schritt entscheiden Sie sich für einen Tarif Ihrer Wahl. Zur Verfügung stehen Ihnen unsere individuell berechnete Empfehlung, der günstigste Tarif in Ihrer Region sowie eine nachhaltige Ökostrom-Variante. Die Auswahl erfolgt ganz einfach über Ihr persönliches Kundenkonto.
- Beauftragung des Anbieterwechsels: Sobald Sie sich entschieden haben, übernehmen wir den Wechsel für Sie. Dafür benötigen wir einige Angaben wie Ihre Lieferanschrift, die MaLo-ID sowie die Zählernummer (kann bei Bedarf später ergänzt werden), Ihre aktuelle Kundennummer zur Kündigung beim bisherigen Anbieter und Ihre Bankdaten. Während des gesamten Prozesses informieren wir Sie regelmäßig über den Status. Alle Details können Sie jederzeit in Ihrem Kundenbereich einsehen. Auf Basis Ihrer Präferenzen kümmern wir uns künftig sogar jährlich automatisch um den optimalen Tarifwechsel für Sie. Für unseren Service verlangen wir eine erfolgsbasierte Servicegebühr von 20 Prozent.
